Künstliche Intelligenz in der Hochschullehre: Perspektiven klassismuskritischer und habitussensibler Lehrgestaltung
15. April 2026 – 15. April 2026 – online (Zoom)
High Noon - Didaktik zu Mittag
High Noon – Didaktik zu Mittag „Zwischen Hörsaal und Lebenswelt: Wer sind unsere Studierenden und wie erreichen wir sie besser?“
Wie ticken Studierende der Gen Z oder Gen Alpha und was können sie (nicht)? Wie ist es, mit Kind, (nicht sichtbarer) Behinderung oder chronischer Erkrankung zu studieren? Und wie kann sich die Auseinandersetzung mit diesen Fragen positiv auf Ihre Lehre, auf Vermittlung, Aktivierung und Betreuung auswirken? Diesen und weiteren Fragen widmet sich High Noon im Studienjahr 2025/26. Wir präsentieren Ihnen empirische Daten sowie Erkenntnisse und Beobachtungen von Expert:innen in Kombination mit hochschuldidaktischen Materialien, Anregungen und Tipps. Auch Sie sind eingeladen, Ihre Erfahrungen zu teilen.
Die Lebensrealitäten der Studierenden sind auch deren Lernrealitäten, daher lohnt es sich, diese besser zu verstehen.
Künstliche Intelligenz in der Hochschullehre: Perspektiven klassismuskritischer und habitussensibler Lehrgestaltung
Mittwoch, 15.04.2026, 12:00 – 13:00 Uhr, online: https://uni-graz.zoom.us/j/61498176025?pwd=gnRatedKRCVNJynBCZTegO3KDitlDd.1
Meeting-ID: 614 9817 6025
Kenncode: 860183
Worum geht es?
Der Input setzt sich mit dem Einsatz von KI im Studium und in der Hochschullehre auseinander und geht von der Annahme aus, dass dieser keineswegs neutral ist. Vielmehr kann der Umgang mit KI bestehende soziale Ungleichheiten sowohl abmildern als auch verstärken. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwiefern der souveräne Einsatz von KI als eine Form digitalen kulturellen Kapitals verstanden werden kann, etwa in Bezug auf Sprachsicherheit, Eloquenz, den Umgang mit akademischen Codes oder Selbstvertrauen im wissenschaftlichen Kontext. Der Vortrag beleuchtet klassistische Fallstricke beim Einsatz von KI in der Lehre, thematisiert Phänomene wie KI-Shaming und plädiert für einen habitussensiblen und klassismuskritischen Umgang mit KI im Hochschulkontext.
Zur Person
Susanne Pawlewicz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik an der Technischen Universität Darmstadt. Aktuell ist sie im Projekt „KLADI: Klassismus in der Digitalität begegnen“ tätig. In ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit beschäftigt sie sich mit sozialer Ungleichheit im Bildungs- und Hochschulwesen. Sie interessiert sich insbesondere dafür, wie sich soziale Ungleichheiten im Bildungswesen unter Bedingungen der Digitalität verschärfen oder verändern und wie Machtverhältnisse, Ausschlüsse und Exklusionserfahrungen Studium und Universität prägen. Weitere Schwerpunkte sind Diversität und Antidiskriminierungstrategien in Hochschule und Gesellschaft sowie Fragen sozialer Herkunft und Klassismus in der Literatur, denen sie unter anderem anhand der Analyse von Autosoziobiografien nachgeht.
Für die Veranstaltung gibt es keine Anmeldung. Speichern Sie den Raum-Link ab und kommen Sie vorbei!
Details
- 15. April 2026 - 15. April 2026
- online (Zoom)


