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Aktuelles

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AG Psychologie und Lehr-Lern-Forschung

Twitter: @PSY_dghd

Aktuelles

Wir freuen uns schon sehr auf den baldigen Relaunch der dghd-Website, damit wir unsere Inhalte besser strukturiert darstellen können. Bis dahin bleibt es leider etwas unübersichtlich ;-)

Am Mittwoch, den 28. Sept. 2022, von 17.00 bis 18.30 Uhr führen PD Dr. Ulrike Hanke und Dr. Tamara Rachbauer ein Online-Event zu folgendem Thema durch:

Hybride Lehre – Lehrformat der Zukunft oder didaktischer Unsinn? 

Schon vor einem Jahr haben wir begonnen, uns intensiv mit dem Lehrformat hybride Lehre (verstanden als das gleichzeitige Unterrichten von Lernenden vor Ort und online-zugeschalteten) zu beschäftigen. Damals war die Forschung zu diesem Lehrformat noch dürftig. Aber im letzten Jahr hat sich da viel getan.

Mittlerweile gibt es eine ganze Menge an Forschungsergebnissen über die Wirksamkeit und Zufriedenheit mit diesem Lehrformat.

In der Praxis haben wir es mit folgender Situation zu tun:

  • Studierende fordern und wünschen oft ein hybrides Lehrangebot,
  • manche Hochschulen verschaffen sich durch die explizite Ankündigung hybrider Lehrangebote einen Wettbewerbsvorteil
  • manche Lehrende und Hochschulleitungen lehnen sie kategorisch ab.

Deshalb haben wir uns etwas genauer mit diesem umstrittenen Lehrformat beschäftigt.

Wir stellen Ihnen aktuelle Forschungsergebnisse über die Wirksamkeit hybrider Lehre und forschungsbasierte Gelingensbedingungen vor und geben außerdem Einblicke in unsere ganz praktischen Erfahrungen mit der hybriden Lehre.

Hier geht es zu unserem Zoom-Raum:
https://uni-passau.zoom.us/j/62578895748?pwd=L1A5dVlKRzMraVhCeWJnYnhpUDdCdz09

Meeting-ID: 625 7889 5748
Kenncode: 650064

Wir freuen uns auf Sie!

 

Neuer Blogbeitrag auf der Website des Hochschulforum Digitalisierung von Prof. Dr. Elisabeth Mayweg, Theresa Ruwe und Dr. Rüdiger Rhein:

Wie der Einsatz von (digitalen) kollaborativen Lernformen in der Hochschullehre gelingt – Einblicke in die aktuelle Forschung 

Wann lohnt sich der Einsatz digitaler kollaborativer Lernformate bei der Gestaltung von Hochschullehre? Wie können kollaborative Formate wie Breakout-Sessions, virtuelle Whiteboards, Padlets, Diskussionsforen nachhaltig lernwirksam umgesetzt werden? Neben persönlichen Erfahrungen liefert auch die Lehr-Lern-Forschung wichtige Erkenntnisse für die Gestaltung kollaborativen Lernens (im digitalen Raum). Einige konkrete Handlungsempfehlungen sind hier dargestellt: https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/blog/einsatz-von-digitalen-kollaborativen-lernformen 

Perspektive der Lehr-Lernforschung auf das (digitale) Selbststudium

Welche Erkenntnisse der empirischen Lehr-Lernforschung sind bei der Gestaltung und Umsetzung von digitalen Selbststudiumsphasen hilfreich? Wie lässt sich das Selbststudium lernförderlich gestalten und wie sollte man es am besten mit Präsenzphasen verknüpfen? Welche Faktoren beeinflussen den Erfolg des Selbststudiums? Wie können effektive nachhaltige Lernstrategien und kollaboratives Lernen lernförderlich integriert werden?

  • Effektivität von Lehrformaten
  • Was sind Verhaltensfaktoren guter Lehre? (Min. 10.15)
  • Welche Faktoren der Studierenden sind besonders relevant für die Lehrgestaltung? (Min. 14.00)
  • Grundlagenwissen durch Unterstützung effektiver Lernstrategien nachhaltig fördern (Min. 21.16)
  • Kollaboratives Lernen für vertieftes Verarbeiten (Min. 29.50)
  • Beispiele aus der Praxis (Min. 40.24)

Ein Online-Vortrag von Prof. Dr. Elisabeth Mayweg, Dipl.-Psych. Martina Mörth, Prof. Dr. Immanuel Ulrich auf dem E-Learning-Tag der Uni Jena am 27. Juni 2022.

 

Lehrvideos – wann und wie ist der Einsatz sinnvoll? – Erkenntnisse aus Psychologie und Lehr-Lernforschung für Hochschuldidaktik und Hochschullehre

Viele Lehrende haben in den Corona-Semestern Videos produziert und fragen sich nun, ob sie sie weiter nutzen und aktualisieren sollen oder ob es besser ist in physischer Präsenz Inhalte zu vermitteln. Studierende wollen gerne mit Videos lernen, doch müssen sie sich über gewohnte Youtube- oder TikTok-Sehgewohnheiten hinaus mit den Inhalten beschäftigen. Wie können Lehrende dies unterstützen? 

  • Warum überhaupt Lehrvideos? (Min. 1.30)
  • Was sind Lehrvideos? (Min. 5.36)
  • Wirkungen von Lehrvideos (Min. 10.15)
  • Wann Lehrvideos einsetzen? (Min. 15.19)
  • Theoretische Basis des (inneren) Lernprozesses, um didaktische Empfehlungen zu begründen (Min. 21.50)
  • Wie sind gute Lehrvideos gestaltet? (Multimedia-Prinzipien) (Min. 31.35)
  • Reduktion der lernirrelevanten Belastung (Min. 34.18)
  • Optimierung der kognitiven Belastung aufgrund der Komplexität des Lerngegenstands (Min. 40.50)
  • Förderung lernrelevanter Verarbeitungsprozesse durch zwischenmenschliche Aspekte (Min. 40.45)
  • Wie werden Lehrvideos lernförderlich in die Lehre eingebettet? – Anregen von Wissensverarbeitung und Integration (Min. 50.00)
  • Effektivität von Lernmethoden – ICAP-Modell (Min. 53.13)
  • Einzelne Lernaktivitäten (Min. 56.03)
  • Fazit (Min. 01.03.50)

Die Erkenntnisse der psychologischen Lehr-Lernforschung dazu sind in der Videoaufzeichnung und im Foliensatz mit vollständiger Literaturliste zusammengefasst.

Das ist eine Aufzeichnung unseres Online-Events vom 27. April 2022 mit Dr. Annette Glathe, PD Dr. Ulrike Hanke, Dipl.-Psych. Martina Mörth, Dr. Jana Rückmann, M.A., M.Ed. Julia Ruleva, M.A. Martina Venus. 

Eine Kurzzusammenfassung der Multimediaprinzipien ist in dieser Handreichung zu finden. Sie ist einfach zum Ausdrucken, z.B. wenn Sie die Prinzipien konkret in Ihren Lernmaterialien umsetzen möchten.

Online, blended, hybrid, Präsenz? Evidenzbasierte Erkenntnisse zur Gestaltung der (digitalen) Lehre

Aufzeichnung des Vortrags von Dipl.-Psych. Martina Mörth, Prof. Dr. Immanuel Ulrich und Dr. Natalie Enders im Rahmen des University Future Festival 2021.

Anhand eines integrativen psychologisch fundierten Verständnisses von Lernen und entsprechenden Lehrfunktionen wird deutlich, an welchen Stellen digitale Medien den Lern-Lehr-Prozess wie unterstützen können.  (Das dargestellte Modell ist eine vorläufige Version, die wir noch weiter ausarbeiten und differenzieren.)

  • Effekte der Lehrformate (aus der weiter unten dargestellten Zusammenfassung von Metaanalysen)
  • Verhaltensfaktoren guter Lehre – welches Verhalten von Lehrenden besonders wirksam ist (Min. 3.38)
  • Welche inneren Vorgänge und Faktoren beim Lernen sind besonders relevant für die Lehrgestaltung (Min. 5.18)
  • Funktionen der Lehre – an welchen Stellen der Lernprozess wodurch unterstützt werden kann (Min. 12.30)
  • Wer soll welche Funktionen der Lehre übernehmen – Lehrende, Studierende, Medien? (Min. 13.25)
  • Informierungsfunktion – Aufbereitung der Lernmaterialien (Min. 17.07)
  • Informationsverarbeitung (Min. 19.18)
  • Speicherung, Wissensintegration und Transfer (Min. 20.40)
  • Beispiel Integration der Erkenntnisse in Flipped-Classroom-Szenario (Min. 21.28)
  • Theoretische Grundlagen und Literatur (Min. 22.30)

Eine Zusammenfassung der Erkenntnisse und Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen gibt es auch von einer Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Frank Fischer an der LMU München:

Digitales Lehren und Lernen an der Hochschule: Erkenntnisse aus der empirischen Lehr-Lernforschung

Teil 1: Planung und Gestaltung digitaler Lehre

Teil 2: Betreuung, Begleitung und Unterstützung digital gestützten Lernens – Herausforderungen und Chancen für innovative Hochschullehre

Präsenz, digital, blended, hybrid? – Was wissen wir über die Effektivität der verschiedenen Lehrformate und ihre Gelingensbedingungen für hochschulisches Lernen und Lehren? 

Folien und Arbeitsergebnisse des Online-Events vom 29. Sept. 2021 (Download durch Klick auf die Folie)

Dazu ist ein Blogbeitrag auf der HFD-Seite entstanden.

Eine weiterführende Klärung der Begriffe und Hilfestellungen für die Umsetzung  ist im Artikel von Dr. Tamara Rachbauer und PD Dr. Ulrike Hanke (2022) zu finden: Hybride, blended synchronous und Hyflex-Lehre – Chancen, Risiken und Gelingensbedingungen. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, Jg. 17 / Nr. 2 (Juni 2022). https://zfhe.at/index.php/zfhe/article/view/1564

Ganz praktisch: Das Berliner Netzwerk digitale Lehre hat einen Realitäts-Check hybride Lehre als Online-Events durchgeführt, Videoaufzeichnung und PPT-Folien stehen zur Verfügung.

Über uns

Die Arbeitsgruppe “Psychologie und Lehr-Lern-Forschung” entstand durch einen Beitrag für die dghd-Werkstatttagung im März 2021. Im Juni wurde sie als eigenständige AG in die dghd aufgenommen. Seit Sommer 2021 arbeiten wir schwerpunktmäßig an folgenden Fragestellungen:

  • Welche lernpsychologischen, empirischen Erkenntnisse vermitteln wir in hochschuldidaktischen Weiterbildungen als Basis für die Gestaltung von Lehre, Modulen und Studiengängen?
  • Was wissen wir im Moment über die unterschiedlichen Formate der Lehre (reine Online-Lehre/Blended Learning/Hybride Lehre/Präsenz)? Wenn es Unterschiede gibt, wie groß sind die Effektstärken? Was sind zentrale Einfluss- und Gestaltungsfaktoren? Wie kann die Mediendidaktik in die Hochschuldidaktik integriert werden?
  • Wie können wir psychologische Forschungsergebnisse und Theorien/Modelle für HochschuldidaktikerInnen und Lehrende aufbereiten und zugänglich machen?
  • Wie können wir Lehrende durch Forschungsergebnisse als WissenschaftlerInnen ansprechen und dadurch Hochschuldidaktik evidenzbasiert vermitteln?

Zudem wollen wir verbreiteten und nicht förderlichen Neuro- und Lernmythen entgegenwirken und (lern)psychologische Grundlagen für die Hochschuldidaktik aufbereiten. Auch zeigen wir Verbindungen zu den Fachdidaktiken (z.B. der Informatik und Medizin) auf.

Die Psychologie liefert Theorien und Erkenntnisse zu Lernen, Gedächtnis, Expertise, Handlungskompetenz, sozialer Interaktion, Persönlichkeitsentwicklung, Entwicklung von Werten und Einstellungen etc. von (jungen) Erwachsenen. Diese vielfach verwendeten Begriffe werden in der Psychologie theoretisch fundiert und evidenzbasiert erforscht. Die psychologische Lehr-Lernforschung beschäftigt sich beispielsweise mit der Effektivität von Lehrmethoden (Gruppenarbeit, Peer-Feedback etc.), Lehrformaten (Präsenz, Blended, Online etc.), oder mit der Auswirkung von Prüfungsformaten auf das Lernverhalten der Studierenden. Durch einen besseren disziplinübergreifenden Transfer der psychologischen Erkenntnisse kann die langjährige evidenzbasierte Forschung systematisch für die Hochschullehre auf der Mikro-, Meso- und Makroebene zur Verfügung stehen. 

Dies haben wir bspw. am Mittwoch, den 10. Nov. 2021 in der Gesprächsreihe “Drei Fragen an die Bezugsdisziplinen der Hochschuldidaktik” der dghd-Weiterbildungskommision ins Gespräch gebracht.

Mitwirkende in der AG sind u.a.

Interessierte Personen – egal welcher Fachrichtung und Statusgruppe – können sich bei Martina Mörth (martina.moerth [at] tu-berlin.de), PD Dr. Ulrike Hanke (mail [at] ulrike-hanke.de) oder Julia Ruleva (ruleva [at] tu-berlin.de) melden.  

Aktuell arbeiten Teilgruppen der AG an folgenden Projekten:

Mörth, M., Paridon, H., Enders, N., Ulrich, I. (im Druck): Psychologie als eine Grundlage der Hochschuldidaktik. Ansatz für eine interdisziplinäre Annäherung. In Wildt, J., Rhein, R. (Hrsg.) Hochschuldidaktik als Wissenschaft – disziplinäre, interdisziplinäre und transdisziplinäre Bezüge. Transkript-Verlag https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6180-4/hochschuldidaktik-als-wissenschaft/?c=311000025

Mayweg, E., Enders, N., Bohndick, C. & Rückmann, J. (angenommen). Online, blended oder Präsenz? Zeitschrift für empirische Hochschulforschung.

Weitere Teilgruppe beschäftigen sich derzeit mit Kollaborativem Lernen, mit Learning Analytics, mit Selbstgesteuertem Lernen, mit der Ausarbeitung eines integrativen lernpsychologischen Modells für die HD und weiteren Ausarbeitungen zur Lehrgestaltung im Kontext der digitalen Möglichkeiten etc.

Literatur und Online-Ressourcen

Hier listen wir vorhandene Ressourcen, vor allem Herausgeberwerke und Lehrbücher sowie fundierte Überblicksbände, ggf. einschlägige Artikel, die den aktuellen Wissensstand der Psychologie im Kontext von Lehren und Lernen an Hochschulen aufzeigen, und wollen sie damit für die Diskussion über lernförderliche Gestaltung der Hochschullehre zugänglich machen. Sie werden laufend ergänzt und kommentiert. Angesichts des großen Umfangs der langjährig erforschten psychologischen Theorien, Konzepte und Erkenntnisse arbeiten wir an der kompakt komprimierten Darstellung zu ausgewählten Fragestellungen und „Kristallisationspunkten“.

Neuro- und Lernmythen

sind weit verbreitet. Welche sind das und warum sind sie nicht förderlich für die Erklärung von Unterschieden zwischen Lernenden und die Gestaltung der Lehre:

Steins, G., Spinath, B., Dutke, S., Roth, M., Limbourg, M. (2022). Mythen, Fehlvorstellungen, Fehlkonzepte und Irrtümer in Schule und Unterricht. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-36260-7

Lewandowsky, S., Cook, J., Ecker, U. K. H., Albarracín, D., Amazeen, M. A., Kendeou, P., Lombardi, D.,
Newman, E. J., Pennycook, G., Porter, E. Rand, D. G., Rapp, D. N., Reifler, J., Roozenbeek, J., Schmid, P.,
Seifert, C. M., Sinatra, G. M., Swire-Thompson, B., van der Linden, S., Vraga, E. K., Wood, T. J., Zaragoza,
M. S. (2020). Widerlegen, aber richtig. The Debunking Handbook 2020. Verfügbar unter https://sks.to/db2020. (deutsch: DebunkingHandbook2020-German.pdf (skepticalscience.com)

Daumiller, M., & Wisniewksi, B. (2022, May 16). Lerntypen – Warum es sie nicht gibt und sie sich trotzdem halten. https://doi.org/10.31234/osf.io/uzyae 

Betts, K., Miller, M., Tokuhama-Espinosa, T., Shewokis, P., Anderson, A., Borja, C., Galoyan, T., Delaney, B., Eigenauer, J. & Dekker, S. (2019). International report: Neuromyths and evidence-based practices in higher education. Online Learning Consortium: Newburyport, MA. https://onlinelearningconsortium.org/read/international-report-neuromyths-and-evidence-based-practices-in-higher-education/

Kirschner, P. A. & van Merriënboer, J. J. (2013). Do learners really know best? Urban legends in education. Educational Psychologist, 48(3), 169–183. https://doi.org/10.1080/00461520.2013.804395 

Müller, S. (2020). Didaktische Mythen im Hochschulwesen am Beispeil der „Learning Styles“. die hochschullehre, 6, https://doi.org/10.3278/HSL2036W

Paridon, H. (2018). Neuromythen – ein Thema für die Hochschullehre?! In B. Berendt, N. Schaper, J. Wildt (Hrsg.). Neues Handbuch Hochschullehre, 87. Ergänzungslieferung, A 2.11, 1-16.

Ulrich, I. (2020). Gute Lehre in der Hochschule. Praxistipps zur Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen (2., aktualisierte, korr. u. erw.  Aufl.). Springer.  https://doi.org/10.1007/978-3-658-31070-7 , Kap. 2 Populäre Mythen.

Dajung Diane Shin, Minhye Lee & Mimi Bong (2022) Beyond left and right: learning is a whole-brain process, Theory Into Practice, DOI: 10.1080/00405841.2022.2096386

Was sind psychologisch fundierte Grundlagen?

Lehren und Lernen mit (digitalen) Medien:

Rey, G. D. (2021). Powerpoint-Folien sowie Aufzeichnungen der Vorlesung „Lehren und Lernen mit Medien 1 + 2“ des Lehrstuhls für Psychologie digitaler Medien, TU Chemnitz: https://www.tu-chemnitz.de/phil/imf/psyler/lehre/index.php#llm – Umfassende Inhalte zu Gestaltung von Text und Bild, Lernervorwissen, Kollaborativem Lernen, Feedback, Adaptive Lernsysteme, Simulationen u.a. – mit vielen Literaturhinweisen auf grundlegende sowie aktuelle Artikel.

Kerres, M. (2021). Didaktik. Lernangebote gestalten. Waxmann. – Integrativer Ansatz: bringt internat.+ dt.sprachige, psycholog.+ erziehungswiss. Perspektiven zusammen mit Bildung in einer digitalen Welt. Stellt Widersprüche zwischen empir. Lehr-Lernforschung + Didaktik dar und zeigt Lösungswege auf, wie mit Widersprüchen umgegangen werden kann. Ein Leitfaden für das didaktische Design von Lernangeboten führt die dargestellten Analyse- und Entscheidungsschritte zusammen. Dazugehörende Online-Ressource mit Videos und Lernaufgaben (wird noch erweitert) https://didaktik.info/utb/

Kerres, M. (2018). Mediendidaktik. Konzeption und Entwicklung digitaler Lernangebote (5. Auflage). Oldenbourg: DeGruyter. – Sehr ausführliche Online-Ressource mit Erklärvideos und Lernaufgaben: https://didaktik.info/medien/

Niegemann, H., Weinberger, A. (Hrsg.) (2020). Handbuch Bildungstechnologie. Konzeption und Einsatz digitaler Lernumgebungen. Springer. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-54368-9. Umfangreiche Zusammenstellung von viel psychologischer Forschung zu wissenschaftlichen Aspekten der Bildungstechnologie mit konkretem Praxisbezug. Eine wissenschaftliche Grundlage für Entscheidungen im Bildungsbereich. I. Grundlagen: Lernen mit Medien, Multimedia-Learning, Computerunterstütztes kollaboratives Lernen, selbstreguliertes Lernen und Bildungsmedien; II. Modelle des Instruktionsdesigns zur Konzeption und Gestaltung technologiegestützter Lernumgebungen (4C/ID, etc.); III. Szenarien und Formate technologiegestützten Lernens, z.B. Lernspiele, Erklärvideos als Format des E-Learnings, Videos in der Lehre; IV. Strukturierung technologiegestützten Lernens: Lernen mit Bewegtbildern (Videos und Animation), Interaktivität und Adaptivität, Feedbackstrategien für interaktive Lernaufgaben, Motivationsdesign bei der Konzeption multimedialer Lernumgebungen, Grafikdesign; V. Qualitätssicherung: Assessment, Learning Analytics; VI. Ökonomische und rechtliche Aspekte; VII. Bildungstechnologie in unterschiedlichen Lehr-Lern-Kontexten (soziale Medien, OER etc.)

Mayer, R. (Ed.) (2021/2022): The Cambridge Handbook of Multimedia Learning. Third edition (revised edition of 2014). Cambridge: Cambridge University Press. Umfassendes Werk, das den aktuellsten Stand von Forschung und empirisch fundierten Theorien im Bereich Multimedia-Learning zusammenfasst und praxisorientiert darstellt. I. Background: u.a. Common but Questionable Principles of Multimedia Learning. II. Theoretischen Grundlagen (Cognitive Theory of Multimedia Learning, Implications of Cognitive Load Theory, Integrated Model of Text and Picture Comprehension, 4C/ID – Four Component Instructional Design Model, Motivation and Affect in MML, Metacognition in MML. III. Basic Principles of Multimedia Learning; IV. Prinzipien zur Reduktion der lernirrelevanten Belastung; V. Prinzipien zur Optimierung im Umgang mit Komplexität des Lerngegenstands; VI. Prinzipien zur Förderung lernrelevanter Aktivität durch zwischenmenschliche Aspekte; VII. Prinzipien zur Förderung der lernrelevanten Aktivität  durch Elaboration/Wissensintegration. VIII. Multimedia Learning with Media (Simulations, Computer Games, Video, Virtual Reality etc.

Mayer, R. (2021). Multimedia Learning. Third Edition. Cambridge University Press. – Evidence-based approach to improving education using well-designed multimedia instruction. For graduate and undergraduate courses in psychology, education, computer science, communication, instructional design, game design.

Mayer (2021): Evidence-Based Principles for How to Design Effective Instructional Videos. Journal of Applied Research in Memory and Cognition, 10, 2, 229-240. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2211368121000231?via%3Dihub

Dunlosky, J. & Rawson, K.A. (Eds.) (2019). The Cambridge Handbook of Cognition and Education. https://doi.org/10.1017/9781108235631

Kompakte Zusammenfassungen:

Mörth, M., Enders, N., Ulrich, I. (2021). Online, hybrid, blended, Präsenz? Evidenzbasierte Erkenntnisse zur Gestaltung der (digitalen) Lehre. Vortrag auf dem University Future Festival 2021. https://www.youtube.com/watch?v=JkmYvK8j-zs

Schultz-Pernice, F., Becker, S., Berger, S., Ploch, N., Radkowitsch, A., Vejvoda, J., Fischer, F. (2021). Digitales Lehren und Lernen an der Hochschule: Erkenntnisse aus der empirischen Lehr-Lernforschung.

Teil 1 Planung und Gestaltung digitaler Lehre

Teil 2 Teil 2: Betreuung, Begleitung und Unterstützung digital gestützten Lernens – Herausforderungen und Chancen für innovative Hochschullehre

Seufert, T. (2021). Digitales Lehren und Lernen – worauf kommt es an? Was passiert im Kopf der Lernenden? https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=8FVuiDCmbZE, 15 Min. Video kompakt

Buchner, J. (2020). Lernen mit Medien. Instruktionspsychologische Grundlagen kompakt. Videoreihe Learning Lab, Uni Duisburg-Essen. https://www.youtube.com/playlist?list=PLOoVn1Vo5y5Kct2JECQHvMRttmBgwoE9J 

Schneider, S., Beege, M., Nebel, S. et al. (2021). The Cognitive-Affective-Social Theory of Learning in digital Environments (CASTLE). Educ Psychol Rev (2021). https://doi.org/10.1007/s10648-021-09626-5 – sehr kompakter Artikel (für Fortgeschrittene), der nicht nur die wichtigsten kognitiven, metakognitiven und emotionalen Theorien in das Modell der inneren Vorgänge beim Lernen integriert, sondern insbesondere die sozial(-kognitiven) Theorien (not only the social constructivist theory (Vygotsky 1978), social cognitive theory (Bandura 1986), or socially situated cognition theory (e.g., Smith and Semin 2004). Other theories are also included such as the theory on social representations (Moscovici 1981), the social reorientations theory (for an overview, see Augoustinos and Innes 1990; Fiske and Dyer 1985), the script theory of guidance (Fischer et al. 2013), the social agency theory (Mayer et al. 2003), the conflict elaboration theory (Mugny et al. 1995), or reflections on feedback associated social processes (e.g., Hattie and Timperley 2007; Narciss, 2008).

Überblickswerke/Lehrbücher zu psychologischen Erkenntnissen im Kontext von Lernen und Lehren

Edelmann, W., Wittmann, S. (2019). Lernpsychologie (8. vollständig überarbeitete Auflage). Weinheim: Beltz. – Systematischer integrativer Überblick über die Lernpsychologie, die heute als relativ umfassendes Gesamtkonzept von Veränderungsprozessen (Lernprozess, Gedächtnis, Kognitionen, Motivation) gesehen wird. Entgegen häufig anzutreffender Darstellungen sind auch behavioristische Theorien (nicht nur, aber eben auch) für einen wesentlichen Teil menschlicher Erfahrungsbildung immer noch höchst aktuell (und nicht lediglich ein historischer Abriss der früheren Psychologie), z.B. verstärken Lehrende positiv durch zustimmendes Kopfnicken, kleine wertschätzende Rückmeldungen, Zugewandtheit und Offenheit, bewusstes Sehen und Benennen von Anstregungsbereitschaft, kooperativem Verhalten etc., und tragen so zu einer positiven Fehlerkultur und Lernatmosphäre bei). Die AutorInnen verbinden vier grundlegende Lernformen (Reiz-Reaktions-Lernen, instrumentelles Lernen, Begriffsbildung und Wissenserwerb sowie Handeln und Problemlösen) in einem Gesamtkonzept und verstehen sie als dualistische Lerntheorie, d.h. als Systematisierungsansatz für Lernprozesse nach dem Ausmaß, in dem Umwelt einerseits und Subjekt andererseits Veränderungen im Erleben und Verhalten bewirken und gestalten.

Klauer, K. J. & Leutner, D. (2012). Lehren und Lernen. Einführung in die Instruktionspsychologie. Beltz. Ein breites Vorwissen ist die beste Basis für die Aneignung von neuen Sachverhalten und auch die Basis für die meisten Handlungskompetenzen wie z.B. Problemlösen auf hohem fachlichen Niveau. Auf Basis der psychologischen Erkenntnisse der Informationsverarbeitung bzw. Wissenskonstruktion zeigen die Autoren ein präskriptives Lehr-Lern-Prozess-Modell der notwendigen Schritte für die lernwirksame Gestaltung der Lehre. Diese Schritte können entweder – selbstgesteuert – komplett oder teilweise von den Lernenden übernommen werden, durch Medien unterstützt oder von Lehrenden übernommen werden. Im Kontext von Lehrveranstaltungen treffen die Lehrenden die Entscheidungen, welcher Prozessschritt durch sie selbst, durch die Studierenden oder durch Medien übernommen wird.

Wild, E., Möller, J. (Hrsg.) (2020). Pädagogische Psychologie (vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage). Berlin: Springer. frei verfügbar unter: https://docplayer.org/183469011-Elke-wild-jens-moeller-hrsg-paedagogische-psychologie-2-auflage.html

Hasselhorn, M. & Gold, A. (2017). Pädagogische Psychologie. Erfolgreiches Lernen und Lehren. Stuttgart: W. Kohlhammer. (In Kap 5 integrative Sicht der lehrendenzentrierten und lernerzentrierten Auffassungen.)

Urhahne, D., Dresel, M. & Fischer, F. (Hrsg.) (2019). Psychologie für den Lehrberuf. Berlin: Springer. – Übersicht psychologischer Teildisziplinen. Gedächtnis, Problemlösen, soziale Strukturen und Prozesse, Motivation, Lernergebnisse messen etc.

Seidel, T., Krapp, A. (Hrsg.) (2014). Pädagogische Psychologie (6., vollständig überarbeitete Auflage). Weinheim: Beltz. (insb. Teil III: Lernen und Wissenserwerb, Lerngelegenheiten im Unterricht, Lernen in Gruppen, Lernen mit Medien)

Benassi, V. A., Overson, C. E., & Hakala, C. M. (Ed.) Division 2, American Psychological Association (2014). Applying science of learning in education: Infusing psychological science into the curriculum. Retrieved from the Society for the Teaching of Psychology web site: http://teachpsych.org/ebooks/asle2014/index.php (frei zum Downloaden verfügbar). Verfasst von renommierten Psycholog*innen explizit für Lehrende an mittleren Schulen und Hochschulen.

National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine (2018). How People Learn II. Learners, Contexts and Cultures. (2nd edition). Washington D.C: National Academies Press. https://doi.org/10.17226/24783  (online frei verfügbar) – Integrative Darstellung der wesentlichen wissenschaftlich gut gesicherten und vielfach bestätigten Erkenntnisse aus Neurowissenschaft, Kognitiver Psychologie, Entwicklungs- und Sozialpsychologie, Anthropologie und Bildungswissenschaft.

Kirschner, P.A. & Hendrick, C. (2020). How learning happens. Seminal works in educational psychology and what they mean in practice. Abingdon, New York: Routledge. https://doi.org/10.4324/9780429061523

Dunlosky, J., Rawson, K.A. (Eds.) (2019). The Cambridge Handbook of Cognition and Education (Cambridge Handbooks in Psychology). Cambridge: Cambridge University Press. DOI: 10.1017/9781108235631. https://www.cambridge.org/9781108416016 Umfassendes Werk zur Vertiefung von evidenzbasierten Erkenntnissen der Kognitionspsychologie für die Lehrgestaltung, das auch auf fachspezifische kognitive Anforderungen eingeht (untergliedert nach Science & Math, Reading & Writing, General Learning Strategies, Metacognition):

Psychologisches Beratungs-Know-How in die Hochschuldidaktik transferiert:

Mendzheritskaya, J., Ulrich, I., Hansen, M., Heckmann, C. (2018). Gut beraten an der Hochschule. Wege zum besseren Lehren und Lernen. Verlag W. Kohlhammer. – Neben der Klärung eines grundlegenden professionellen Beratungsverständnisses und entsprechender Beratungstechniken gehen die AutorInnen auf die vielfältige Beratung von Lehrenden durch HochschuldidaktikerInnen sowie auf die Beratung von Studierenden durch Lehrende ein. Beiden gemein ist, dass die Beratenden in der Regel keine Beratungsausbildung haben. In diesem Buch werden unter Berücksichtigung psychologisch-wissenschaftlicher Erkenntnisse praktisches Wissen, Gesprächsleitfäden sowie zahlreiche Handreichungen zur Verfügung gestellt.

 

Lehr-Lern-Forschung im Kontext der Hochschullehre

Ulrich, I. (2020). Gute Lehre in der Hochschule. Praxistipps zur Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen (2., aktualisierte, korr. u. erw.  Aufl.). Springer.  https://doi.org/10.1007/978-3-658-31070-7

Schneider, M., Mustafic, M. (2015). Gute Hochschullehre: Eine evidenzbasierte Orientierungshilfe. Wie man Vorlesungen, Seminare und Projekte effektiv gestaltet. Wiesbaden: Springer.

Schneider, M., & Preckel, F. (2017). Variables associated with achievement in higher education: A systematic review of meta-analyses. Psychological Bulletin, 143 (6), 565-600. https://doi.org/10.1037/bul0000098, frei verfügbar unter https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PSY/PAE/Team/Schneider/SchneiderPreckel2017.pdf

Schneider, M., Stern, E. (2010). The cognitive perspective on learning. Ten cornerstone findings. In: The nature of learning: Using research to inspire practice. 69-90. https://doi.org/10.1787/9789264086487-en. Bielefeld: wbv. (auch die anderen Artikel in diesem Band)

Spinath, B. & Seifried, E. (2018). Was brauchen wir, um solide empirische Erkenntnisse über gute Hochschullehre zu erhalten? Zeitschrift für Hochschulentwicklung 13 (1), 153-169. frei verfügbar unter: https://zfhe.at/index.php/zfhe/article/view/1109

Zumbach, J., & Astleitner, H. (2016). Effektives Lehren an der Hochschule. Ein Handbuch zur Hochschuldidaktik. Kohlhammer.

 

Literatur zu bestimmten „Kristallisationspunkten“, die zur Diskussion einladen

Was ist „aktives Lernen“?

Lombardi, D., Shipley, T.F. Astronomy Team, Biology Team, Chemistry Team, Engineering Team, Geography Team, Geoscience Team, and Physics Team (2021). The Curious Construct of Active Learning. Psychological Science in the public interest. https://doi.org/10.1177/1529100620973974

Opdal, P.A. (2021). To Do or To Listen? Student Active Learning vs. the Lecture. Studies in Philosophy and Education. https://doi.org/10.1007/s11217-021-09796-3

Chi, M. T. H. (2009). Active-Constructive-Interactive: A Conceptual Framework for Differentiating Learning Activities. Topics in Cognitive Science. https://doi.org/10.1111/j.1756-8765.2008.01005.x

Chi, Michelene T. H. & Wylie, Ruth (2014). The ICAP Framework: Linking Cognitive Engagement to Active Learning Outcomes. Educational Psychologist, 49(4), 219–243. https://doi.org/10.1080/00461520.2014.965823

 
Was ist selbstgesteuertes Lernen? Welche Variablen spielen beim selbstregulierten Lernen eine Rolle?

Panadero, E. (2017). A Review of Self-regulated Learning: Six Models and Four Directions for Research. Frontieres in Psychology. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2017.00422

Seufert, T. (2018). The interplay between self-regulation in learning and cognitive load, Educational Research Review, 24, 116-129, https://doi.org/10.1016/j.edurev.2018.03.004

 
Wissen Studierende, wie sie am besten lernen? Was sind effektive Lernstrategien? Für welche Kompetenzbereiche gelten diese?

Dunlosky, J., Rawons, K.A., Marsh, E.J., Nathan, M.J. & Willingham, D.T. (2013). Improving students’ learning with effective learning techniques: promising directions from cognitive and educational psychology. Psychological Science in the Public Interest, 14 (1), 4-58. https://doi.org/10.1177/1529100612453266

Kim, J. A. (2021). Motivating durable learning through instructional design. die hochschullehre, 7, 25-37. https://doi.org/10.3278/HSL2104W

Mörth, M., Paridon, H., Sonntag, U. (2021). Kognitionswissenschaftliche Erkenntnisse und ihre Folgerungen für evidenzbasierte Hochschullehre. die hochschullehre, 7, 38-48. https://doi.org/10.3278/HSL2105W (effektive nachhaltige Lehr-Lern-Strategien)

Enders, N. (2021). Tiefenverarbeitung mit Multiple-Choice-Fragen: Entwicklung eines Lernstrategietrainings. die hochschullehre, 7, 77-86. https://doi.org/10.3278/HSL2109W

Bjork, R. Using Desirable Difficulties to Enhance Learning. https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=XPllm-gtrMM

 
Was wissen wir über Feedback?

Panadero, E., Lipnevich, A. (2021). A review of feedback typologies and models: Towards an integrative model of feedback elements. Educational Research Review, 100416, ISSN 1747-938X, https://doi.org/10.1016/j.edurev.2021.100416.

 
Wann gelingt kooperatives oder kollaboratives Lernen, warum scheitert es manchmal?

Hänze, M., Jurkowski, S. (2021). Das Potenzial kooperativen Lernens ausschöpfen: Die Bedeutung der transaktiven Kommunikation für eine lernwirksame Zusammenarbeit. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie (2021), https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000335.

Mayweg-Paus, E., Enders, N., Zimmermann, M. (2020). Kommunikation und E-Learning: Bedingungen, Gestaltungsmöglichkeiten und Qualitätssicherung beim Einsatz von Foren in der Hochschullehre. die hochschullehre, 3, 35-60. https://doi.org/10.3278/HSL2003W

 
Was genau sind 21st Century Skills und wie können Problemlösen, Kreativität etc. in der Lehre gefördert werden?

Kirschner, P. (2019). 21st century skills. Not very 21st century and not skills. Vortrag auf der research ED Netherlands 2019. https://www.youtube.com/watch?v=7iuBFo_XutA&list=PLOoVn1Vo5y5IgyfVBY4Q89UyvaA8pS98L

 

Konkrete angewandte psychologische Erkenntnisse für die Lehre und angewandte Forschung im Kontext von Lehrveranstaltungen unter Berücksichtigung psychologischer Variablen

Samani, J., Pan, S.C. Interleaved practice enhances memory and problem-solving ability in undergraduate physics. npj Sci. Learn. 6, 32 (2021). https://doi.org/10.1038/s41539-021-00110-x – Einsatz der effektiven Lernstrategie „Interleaving“ in Selbstlernphase einer großen Physik-Grundlagen-Lehrveranstaltung.

Lyle, K.B., Bego, C.R., Hopkins, R.F. et al. (2020). How the Amount and Spacing of Retrieval Practice Affect the Short- and Long-Term Retention of Mathematics Knowledge. Educ Psychol Rev 32, 277–295 (2020). https://doi.org/10.1007/s10648-019-09489-x – Häufiges und insbesondere zeitlich verteiltes aktives Üben (Retrieval und Spacing) führen zu langfristiger verfügbarem Wissen der Inhalte eines Mathematik-Vorbereitungskurses im darauf folgenden Ingenieurstudiengang.

Mar, R.A., Li, J., Nguyen, A.T.P. et al. (2021). Memory and comprehension of narrative versus expository texts: A meta-analysis. Psychon Bull Rev 28, 732–749. https://doi.org/10.3758/s13423-020-01853-1 – Inhalte in Storys verpackt hilft beim Lernen und späteren Erinnern der Inhalte.

Weitere folgen…

 
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