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Aktuelles

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Inter- und transdisziplinäre Lehrveranstaltungen planen (Hochschuldidaktik-Workshop)

4. September 2019 – 5. September 2019 – Gustav-Stresemann-Institut, Bonn

Der Hochschuldidaktik-Workshop der Forschungsgruppe Inter-/Transdisziplinarität (Programm MGU, Universität Basel) richtet sich an Lehrende aus allen Disziplinen und aller Statusgruppen, die sich vertieft mit der Umsetzung guter inter- und transdisziplinärer Lehre auseinandersetzen wollen. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 14 Personen beschränkt. Anmeldefrist ist der 05.08.2019!

Inter- und transdisziplinäre Lehre

Dozierende beleuchten ein komplexes Thema aus verschiedenen fachlichen Perspektiven. Studierende erarbeiten, evtl. in Zusammenarbeit mit Akteuren aus der Praxis, Grundlagen zur gesamtheitlichen Lösung eines Problems. Studierende arbeiten in fächergemischten Gruppen an Fragestellungen und führen dabei Wissen aus verschiedenen Disziplinen und evtl. aus der Praxis in einer Synthese zusammen. Dies sind Beispiele für Formen inter- und transdisziplinärer Veranstaltungen. Stets geht es darum, unterschiedliche Expertisen für eine komplexe Frage fruchtbar zu machen – und zu lehren und lernen, wie dies geschieht.

Was Ihnen der Workshop bietet

Sie erhalten eine Einführung in die Grundlagen inter- und transdisziplinärer Lehre und diskutieren praktische Herausforderungen sowie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten. Den Hintergrund bilden Theorie, Praxis und Methodik inter- und transdisziplinären Arbeitens sowie Lehrerfahrungen der Workshopleitenden. Der Reflexion Ihrer Lehrerfahrung wird dabei ebenso Raum gegeben wie dem gegenseitigen Lernen und der konkreten Arbeit an der Planung einer Veranstaltung.

Reflexions- und Werkstatt-Charakter

Als Fallbeispiele dienen eigene Lehrveranstaltungen der Teilnehmenden. Im Idealfall sind Sie daran, eine solche für das nächste Semester zu planen (mind. können Sie auf eine frühere einschlägige Lehrerfahrung zurückgreifen, die Ihnen als ‚Fall‘ dienen kann). Im Workshop sind Plenumsdiskussionen, Gruppenarbeiten und Einzelreflexionen vorgesehen.

Zeitlicher Rahmen und Programm

Der Workshop beginnt am Mi 04.09.2019 um 15:15 Uhr und endet am Do 05.09.2019 um 15:15 Uhr. Die Themen dieser 24 Stunden finden Sie im Flyer, der zum download bereit steht.

Lernziele

  • Die Teilnehmenden können eine Lehrveranstaltung unter Berücksichtigung der Anforderungen, die sich aus Inter- und Transdisziplinarität ergeben, konzipieren, und sie entwickeln Strategien zum Umgang mit den Herausforderungen solcher Lehre.
  • Die Teilnehmenden kennen Instrumente zur gesamtheitlichen Analyse komplexer Themen, die sie bei der Planung und Durchführung einer Lehrveranstaltung einsetzen können, und sie haben erste Erfahrungen damit gemacht.
  • Die Teilnehmenden wissen um Lehr-/Lernsettings, die die Studierenden dabei unterstützen, inter- und transdisziplinäre Kompetenzen aufzubauen, und die die Bereitschaft der Studierenden zu fachübergreifendem Arbeiten fördern.

Verantwortlich

  • Fürspr. Rico Defila (Jurist) – https://mgu.unibas.ch/de/team/rico-defila
  • Dr. Antonietta Di Giulio (Philosophin) – https://mgu.unibas.ch/de/team/antonietta-di-giulio
  • Corinne Ruesch Schweizer (Erziehungswissenschaftlerin) – https://mgu.unibas.ch/de/team/corinne-ruesch-schweizer

Kosten

Die Workshop-Gebühren betragen 640.- Euro. Sie erhalten zusammen mit der Bestätigung eine Rechnung.
Eingeschlossen sind: Eine Übernach­tung, Mahlzeiten, Kursunterlagen.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis 05.08.2019 per E-Mail an: anmeldung@interdisciplinarity.ch

Anrechnung an Zertifikatsprogramme

Umfang: Der Workshop umfasst 13 Kontaktstunden à 45 Min (Arbeitseinheiten, AE). Falls für die Anrechnung an ein Zertifikatsprogramm Hochschullehre ein größerer Umfang sinnvoll ist, kann dafür eine zusätzliche individuelle Studienleistung vereinbart werden.

Allgemein: Der Workshop entspricht den „Qualitätsstandards für die Anerkennung von Leistungen in der hochschuldidaktischen Weiterbildung“ der dghd. Er behandelt genuin hochschuldidaktische Themen und ist damit für einschlägige Zertifikatsprogramme generell anerkennungsfähig. Die Anerkennung durch die jeweilige hochschuldidaktische Einrichtung erfolgt grundsätzlich nach Einzelfallprüfung gestützt auf die Teilnahmebescheinigung. Spezielle Absprachen mit einzelnen Einrichtungen finden Sie nachstehend.

Speziell zur Anrechnung im Zertifikatsprogramm Hochschullehre der Bayerischen Universitäten: Die am Netzwerk ProfiLehrePlus beteiligten Hochschulen entscheiden grundsätzlich auf Anfrage über die Anrechnung. Die Universität Würzburg rechnet den Workshop als Basisseminar im Umfang von 8 AE auf das Zertifikat der Aufbaustufe an. Die FAU Erlangen-Nürnberg und die Universität Regensburg haben mitgeteilt, den Workshop mit 13 AE an das Zertifikat anzurechnen (im Bereich A Lehr-Lern-Konzepte), ebenso die LMU München und die TU München (in der Aufbaustufe).

Speziell zur Anrechnung im Zertifikatsprogramm Hochschuldidaktische Qualifizierung (Universität Bremen, Universität Oldenburg): Der Workshop kann angerechnet werden, wenn Leistungen im Umfang von total 20 AE erbracht werden. Die dafür nötige zusätzliche individuelle Studienleistung im Umfang von 7 AE wird durch die Workshopverantwortlichen betreut und in der Teilnahmebestätigung ausgewiesen.

Speziell zur Anrechnung im Zertifikatsprogramm des Interdisziplinären Kollegs Hochschuldididaktik (IKH) der Universität Frankfurt: Der Workshop wird im Modul 2 des Zertifikats Hochschullehre im Umfang von 1,5 Workshoptagen angerechnet.

Speziell zur Anrechnung im Zertifikatsprogramm Leuphana.Lehre.Lernen der Universität Lüneburg: Der Workshop kann als Leistung im Leuphana Zertifikatsprogramm angerechnet werden: Lehrende mit Interesse am zertifizierten Lehrprofil „Interdisziplinäre Lehre“ können nach Teilnahme am Workshop die für das Zertifikat erforderlichen weiteren Leistungen durch die Umsetzung eines vom Lehrservice unterstützten inter- oder transdisziplinären Lehrprojekts erwerben. Ihre Ansprechpartner(innen) im Lehrservice sind: Anke Brehl (+49 4131 677 2978) und Karsten Stempel (+49 4131 677 1426, stempel@leuphana.de).

Speziell zur Anrechnung im NRW-Zertifikatsprogramm Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule: Die am Netzwerk beteiligten Hochschulen entscheiden grundsätzlich auf Anfrage über die Anrechnung. Die Universität zu Köln und die Bergische Universität Wuppertal haben mitgeteilt, den Workshop mit 13 AE an das Zertifikat anzurechnen.

Speziell zur Anrechnung im Hochschuldidaktischen Programm für das Rheinland-Pfalz-Zertifikat: Der Workshop kann für Modul 2 (2.6) angerechnet werden, entweder mit 8 AE oder mit 16 AE. Die für die Anrechnung mit 16 AE nötige zusätzliche individuelle Studienleistung im Umfang von 3 AE wird durch die Workshopverantwortlichen betreut und in der Teilnahmebestätigung ausgewiesen.

Flyer

 

Details

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