- Prof. Dr. Florian Bruckmann, (florian.bruckmann@uni-bamberg.de)
- Dr. Sandra Hübenthal (sandra.huebenthal@uni-tuebingen.de)
Allgemeine Informationen der dghd. Mitglieder brauchen sich nicht extra anzumelden.
Das Netzwerk Theologie und Hochschuldidaktik wurde 2001 auf dem Katholisch-
Theologischen Fakultätentag gegründet und ist ein Zusammenschluss von katholischen
Theologinnen und Theologen, die sich hochschuldidaktisch interessieren und
weitergebildet haben. Die meisten Mitglieder des Netzwerks haben einen der mittlerweile 7 hochschuldidaktischen Basisworkshops »Theologie lehren lernen« – einer speziell auf Theologen zugeschnittenen Variante von LuL, die bei der dghd akkreditiert ist und seit 13 Jahren in Trägerschaft des Katholisch-Theologischen Fakultätentags in Kooperation mit der Zentralstelle Bildung der Deutschen Bischofskonferenz und dem HDZ Dortmund stattfindet – absolviert und nutzen das Netzwerk, um miteinander an hochschuldidaktischen Fragestellungen weiterzudenken. Das Netzwerk Theologie und Hochschuldidaktik ist das erste Netzwerk, in dem sich Vertreter/innen einer Fachdisziplin organisiert haben. Die doppelte Ausrichtung in die Fachdisziplin einerseits und die Hochschuldidaktik andererseits ermöglicht neben dem kollegialen Austausch auch konkretes Arbeiten an gemeinsamen Projekten, die in die gesamte Fachkultur ausstrahlen können.
Aktuell hat das Netzwerk knapp 100 Mitglieder, von denen gut die Hälfte hauptberuflich
an Hochschulen tätig ist. Etwa ein Viertel der Netzwerker/innen hat eine Professur und so auch die Möglichkeit, hochschuldidaktische Anliegen und Fragestellungen in den jeweiligen Fakultäten und Instituten mit einem gewissen politischen Gewicht ins Gespräch zu bringen.
Insgesamt ist das Netzwerk an 28 Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. Die höchste Dichte an Mitgliedern hat derzeit die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt, gefolgt von den Fakultäten in Freiburg und Tübingen.
Die Arbeit des Netzwerks ist ebenso vielfältig wie unauffällig. Es gibt keine formale
Organisationsstruktur, sondern zwei Sprecher koordinieren die Binnenkommunikation
und organisieren im Auftrag die Jahrestreffen. Dabei geht manchmal unter, welche
Ressourcen das Netzwerk bietet und wie viele kleine Initiativen und Projekte konkretisiert wurden. Nach außen sichtbar werden wir vor allem an zwei Stellen. Einerseits durch die Hochschuldidaktische Weiterbildung »Theologie lehren lernen«, die von Multiplikatoren aus dem Netzwerk geleitet wird und andererseits durch die Publikationen die in der eigenen Reihe »Theologie und Hochschuldidaktik« (LIT-Verlag) erscheinen.