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Nachwuchspreis hochschuldidaktische Forschung

Verleihung, Stiftung und Initiative

Die Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) verleiht im Rahmen ihrer Jahrestagung 2016 an der Ruhr-Universität Bochum den „Johannes-Wildt-Nachwuchspreis für hochschuldidaktische Forschung“. Der Preis wird zu gleichen Teilen von Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Wildt, langjährigem Leiter des Hochschuldidaktischen Zentrums der TU Dortmund, und der dghd gestiftet. Die Ausschreibung des Preises wird außerdem auf Initiative und in Abstimmung mit der dghd-Forschungskommission und dem Promovierenden-Netzwerk der dghd entwickelt und umgesetzt. Mit dem Preis sollen exzellente hochschuldidaktische Dissertationen und Masterarbeiten oder auch andere akademische Abschlussarbeiten ausgezeichnet werden. Prämiert wird jeweils eine Dissertation/Habilitation und eine Master-/Bachelorarbeit mit 1000,- € pro Arbeit.

Ziel des Preises

Ziel des Preises ist es, exzellente hochschuldidaktische Forschung des wissenschaftlichen Nachwuchses sichtbar zu machen und öffentlich anzuerkennen. Darüber hinaus soll mit dem Preis

Nicht zuletzt soll gegenüber anderen Fachgesellschaften und der Öffentlichkeit die Forschungsorientierung der Hochschuldidaktik sowie der dghd anhand der Preisausschreibung und der Prämierung entsprechender Arbeiten verdeutlicht werden.

Die eingereichten Abschlussarbeiten werden hinsichtlich ihres theoretischen, methodischen und empirischen Erkenntnisgewinns für die hochschuldidaktische Forschung bewertet. Außerdem wird Wert auf die Relevanz und Innovativität der Forschungsergebnisse für die Hochschullehre bzw. ‑praxis gelegt. Über die eingereichten Arbeiten entscheidet eine Jury, die aus Mitgliedern der dghd und Vertreter/innen verwandter wissenschaftlicher Gesellschaften sowie des hochschuldidaktischen wissenschaftlichen Nachwuchses besteht. 

Wer kann sich bewerben?

Es kann sich jede/r bewerben, die/der sich in seiner Abschlussarbeit (Dissertation, Masterarbeit etc.) mit Fragen der hochschuldidaktischen Hochschul- und Bildungsforschung befasst hat. Die Arbeit sollte daher in den Bezugswissenschaften der Hochschuldidaktik (Pädagogik bzw. Erziehungs-/Bildungswissenschaft, Psychologie, Soziologie etc.) oder verwandten Bereichen (insbes. fachbezogenen Hochschuldidaktiken) verortet sein. Die Arbeiten (in deutsch oder englisch) müssen zum Zeitpunkt der Einreichung abgeschlossen und begutachtet sein. Dabei sollten die Arbeiten nach Juli 2013 und an einer deutschsprachigen Hochschule (Deutschland, Österreich, Schweiz etc.) abgeschlossen und begutachtet worden sein. Die Verfasserinnen und Verfasser müssen keine Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik sein.

Wie bewirbt man sich?

Bitte bewerben Sie sich mit Ihren Unterlagen (Fremdvorschläge werden nicht akzeptiert) bis zum 31. Mai 2016 beim Vorstand der dghd (Prof. Dr. Niclas Schaper, 2. Vorsitzender der dghd, Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie, Universität Paderborn, Warburger Straße 100, 33098 Paderborn). Die Unterlagen beinhalten in elektronischer Form:

  1. die Abschlussarbeit (unter Angabe ihrer Bewertung)
  2. ein max. zweiseitiges Abstract der Arbeit, 
  3. ein wertendes Gutachten (in der Regel eines aus dem regulären Verfahren) sowie
  4. einen akademischen Lebenslauf der Bewerberin bzw. des Bewerbers.

Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form ein: niclasschaperupbde. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Ausgezeichnete Arbeiten

2015

Im Jahr 2015 wurden auf der dghd-Jahrestagung an der Universität Paderborn die Arbeiten von Dr. Caroline Trautwein und Anita Sekyra, M.A. mit dem „Johannes-Wildt-Nachwuchspreis für hochschuldidaktische Forschung“ prämiert. Die Jury hob bei der Arbeit von Frau Trautwein die theoretisch sehr fundierte und wegweisende Modellierung akademischer Lehrkompetenzen sowie eine kreative und vor allem längsschnittlich angelegte und handwerklich sehr solide empirisch-methodisch Untersuchung von Strukturen und Entwicklungsbedingungen akademischer Lehrkompetenzen hervor. Bei der Arbeit von Frau Sekyra wurde unter anderem die sehr fundierte Analyse der lerntheoretischen Zugänge und des empirischen Forschungsstands zur kollegialen Beratung sowie das sich sehr gut aufeinander beziehende Mixed-Method-Design der empirischen  Untersuchung zur Wirksamkeit kollegialer Beratung gelobt.

  • Trautwein, Caroline: Struktur akademischer Lehrkompetenz und lehrebezogene Entwicklungsprozesse
    Dr. Caroline Trautwein ist wiss. Mitarbeiterin am Interdisziplinären Zentrum für universitäres Lehren und Lernen in Hamburg und promovierte an der Universität Freiburg, die Promotion betreute Prof. Dr. Matthias Nückles, Zweitgutachter war Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Wildt
    Würdigung durch die Jury
     
  • Sekyra, Anita: Die Bedeutung Kollegialer Beratung in der Hochschuldidaktik
    Anita Sekyra, M.A. ist tätig in der wiss. Begleitforschung des Sachsenstipendiums an der Universität Leipzig. Die Masterarbeit betreute Dr. Claudia Bade, Zweitgutachter war Prof. Dr. Ulrich Klemm.
    Würdigung durch die Jury

Interview mit der Preisträgerin und Johannes Wildt im HDS-Newsletter

 

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Preisverleihung auf der dghd-Jahrestagung an Universität Paderborn, v.l.n.r. Jury-Vorsitz Prof. Dr. Niclas Schaper, Jury-Mitglied Timo van Treeck, M.A., Preisträgerin Anita Sekyra, M.A., Jury-Mitglied Dr. Immanuel Ulrich, dghd-Vorsitzende Prof. Dr. Marianne Merkt, in Vertretung für Dr. Caroline Trautwein: Dr. Elke Bosse, Preisstifter Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Wildt

2014

Im Jahr 2014 wurden auf der dghd-Jahrestagung an der TU Braunschweig die Arbeiten von Dr. Immanuel Ulrich und Jasmin Leber, M.A. mit dem „Johannes-Wildt-Nachwuchspreis für hochschuldidaktische Forschung“ prämiert. Die Jury betonte dabei einerseits die wissenschaftliche Fundierung einer hochschuldidaktischen Fortbildung sowie Entwicklung einer systematischen Validierungsmöglichkeit hochschuldidaktischer Programme und anderseits die Bearbeitung einer zentralen Frage zur Gestaltung der Kompetenzentwicklung in der Lehre, verbunden mit einer Untersuchung der Lehrpraxis in situ. 

  • Ulrich, Immanuel (2013): Strategisches Qualitätsmanagement in der Hochschullehre: Theoriegeleitete Workshops für Lehrende zur Förderung einer kompetenzorientierten Lehre.
    Wiesbaden: Springer VS. [Dissertation, 2011, Freie Universität Berlin.] Immanuel Ulrich ist wiss. Mitarbeiter im Interdisziplinären Kolleg Hochschuldidaktik an der Goethe-Universität Frankfurt, die Promotion betreute Prof. Dr. Bettina Hannover,
    Publikation bei Springer
    Würdigung durch die Jury
  • Leber, Jasmin (unveröff. Masterarbeit): Empirische Überprüfung des Constructive Alignment nach John Biggs.
    Jasmin Leber ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie an der Universität Freiburg, die Masterarbeit betreute Prof. Dr. Matthias Nückles.
    Würdigung durch die Jury
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Preisverleihung auf der dghd-Jahrestagung an der TU Braunschweig, v.l.n.r. Preisträger Dr. Immanuel Ulrich, Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Weiterbildung der TU Braunschweig Frau Prof. Dr. Simone Kauffeld, Preisträgerin Jasmin Leber, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur Frau Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, Preisstifter Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Wildt, dghd-Vorsitzende Prof. Dr. Marianne Merkt, Jury Vorsitzender Prof. Dr. Niclas Schaper, Jury-Mitglieder Prof. Dr. Stefanie Hartz, Jun-Prof. Dr. Robert Kordts-Freudinger und Timo van Treeck, M.A.

Neue Bewerbungsfrist: wird in Kürze angekündigt

Wer kann sich bewerben?

Es kann sich jeder bewerben, der sich in seiner Abschlussarbeit (Dissertation, Masterarbeit etc.) mit Fragen der hochschuldidaktischen Hochschul- und Bildungsforschung befasst hat. Die Arbeit sollte daher in den Bezugswissenschaften der Hochschuldidaktik (Pädagogik bzw. Erziehungs-/Bildungswissenschaft, Psychologie, Soziologie etc.) oder verwandten Bereichen (insbes. fachorientierte Hochschuldidaktiken) verortet sein. Die Arbeiten (in deutsch oder englisch) müssen zum Zeitpunkt der Einreichung abgeschlossen und begutachtet sein.  Dabei sollten die Arbeiten nach Juli 2013 und an einer deutschsprachigen Hochschule (Deutschland, Österreich, Schweiz etc.) abgeschlossen und begutachtet worden sein. Die Verfasserinnen und Verfasser müssen keine Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik sein.

Wie bewirbt man sich?

Bitte bewerben Sie sich mit Ihren Unterlagen (Fremdvorschläge werden nicht akzeptiert) bis – Deadline folgt - beim Vorstand der dghd (Prof. Dr. Niclas Schaper, 2. Vorsitzender der dghd, Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie, Universität Paderborn, Warburger Straße 100, 33098 Paderborn). Die Unterlagen beinhalten in elektronischer Form:

  1. die Abschlussarbeit (unter Angabe ihrer Bewertung)
  2. ein max. zweiseitiges Abstract der Arbeit,
  3. ein wertendes Gutachten (in der Regel eines aus dem regulären Verfahren) sowie
  4. einen akademischen Lebenslauf der Bewerberin bzw. des Bewerbers.

Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form ein unter: niclasschaperupbde

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!



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